Personzentrierte Psychotherapie

P1050916


Dieser Therapie-Ansatz wurde von dem amerikanischen Psychologen und Therapeuten Carl R. Rogers (1902-1987) entwickelt. Er beruht auf der Überzeugung, dass  persönliche Entwicklung durch ein Klima von Freiheit, Offenheit und Wertschätzung konstruktiv gefördert werden kann. Wenn diese Bedingungen gegeben sind, ermutigt dies dazu, sich mit den eigenen Erfahrungen, Erlebensweisen, seinem Selbstbild u.v.m. auseinander zu setzen, sich selbst weiter zu erforschen und kennen zu lernen sowie neues Verhalten zu erproben. 

Zahlreiche Einschränkungen aus dem Umfeld, oder auch selbst auferlegte, haben destruktive Folgen. Menschen leiden Jahre lang still oder auch klagend darunter, doch irgend etwas hindert sie daran “zu werden, wer sie wirklich sind”. Ein “Leben auf Reserve” ist oft die Folge - und doch fehlt oft Selbstvertrauen, Energie oder auch die Klarheit, wohin es eigentlich gehen könnte. Manchen schlägt dies auf´s “Gemüt”, sie ziehen sich zurück, resignieren oder werden depressiv. Andere beginnen zu “somatisieren”, sie leiden unter vielfachen, oft schwer zu fassenden körperlichen und/oder psychischen Symptomen, welche auch die Ärzte vor Rätsel stellen. 

Häufig kann hier eine Psychotherapie Hilfe bringen, indem sie die Person dabei unterstützt, adäquater mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umzugehen, so dass ein freudvolles, eigenverantwortlich gestaltetes Leben wieder möglich wird.